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11
Apr
17

Petra Ganglbauer: Veza Canetti. Die Frau hinter Elias.

7. Mai, 14 Uhr 30
Petra Ganglbauer: Veza Canetti. Die Frau hinter Elias. Vortrag und Lesung.
Projektraum Landesgalerie Eisenstadt. Esterházyplatz 5.
04
Apr
17

Mundartlesung mit Ulrich Gabriel und Birgit Rietzler

Einladung zur

Mundartlesung mit Ulrich Gabriel und Birgit Rietzler

 

Samstag, 8. April um 11.00 Uhr

 

bei der großen BuchSCHAU – Leseland Vorarlberg in Halle 4/5  –

 

Wenn ihr euren Frühjahrs-Messebummel in Dornbirn am Samstag macht

und bei uns vorbeischaut, dann freut uns das sehr!

 

Bis dahin wünsche ich euch draußen in der Natur schöne Frühlingsstunden

und jede Menge aufbrechende Frühlings-Energien, die euch beleben und vorwärts tragen!

02
Apr
17

Lesung „Nachbarn“

19
Mrz
17

Gender & Agency: Wissen X Macht

Donnerstag, 23. März 2017

 

14.00 Eröffnung, Begrü.ung

14.15 Anti-Gender-Debatten als Krisenbearbeitung.

Wissen für eine neue Gesellschaft?

Birgit Sauer, Universität Wien

16.00 Parallele Streams

# Genderwissen zwischen Stammtisch und Bildungsinstitution:

Männlichkeiten im Gespräch / Paul Scheibelhofer, Universität

Innsbruck und Christa Nebenführ, Wien

# Navigation des Wissens: Von Rollenbildern und erzieherischer

Diversität / Michelle Proyer, Universität Wien und Tarek Alaswad, Wien

# Beyond Imperial Feminism? Bündnispolitik und Intersektionalität

in Frauen*bewegungen / Hanna Hacker, Universität Wien und Dudu

Kücükg.l, Wien

18.30 Gender & Agency Lecture

Linguistically Mediated Discrimination:

Language Ideologies at the Intersection of Legal,

Economic and Cultural Precarity in Migration

Erzsébet Barát, Universität Szeged & CEU Budapest

Universität Wien, Juridicum Dachgeschoß

Schottenbastei 10-16, 1010 Wien

19
Mrz
17

FREITAGSLEKTÜRE im Café Schober

 

Freitag, 24. März, 17:30 Uhr, Bachstr. 26

 

Christa Nebenführ

 

Die Wiener Journalistin liest ihre beliebten Blog-Essays über Stierkampf in Spanien und den Fall Jörg Kachelmann. Wolfgang Kauer begleitet sie mit einer Rilke-Episode.

 

 

Stadt und Land Salzburg fördern Freitagslektüre

19
Mrz
17

Wirtschaft und Kriminalität. Eine missliebige Verbindung

Der römische Gott Merkur verdankt seinen Namen dem lateinischen Wort für Ware: merx. Er gilt, wie der griechische Hermes, als Gott der Händler und der Diebe. Damit wurde schon in der Antike eine metaphorische Verbindung zwischen Wirtschaft und Kriminalität gezogen, die in den letzten Jahrzehnten zu einem geflügelten Wort geworden ist: Wirtschaftskriminalität. Eine Legaldefinition, also eine juristische Erläuterung als Rechtsbegriff, existiert für Wirtschaftskriminalität allerdings nicht.

Beginnt diese schon beim einfachen Ladendiebstahl oder erst, wenn einer größeren Anzahl von Personen durch Täuschung ein ökonomischer Schaden entsteht wie etwa im Fall von Anlegerbetrug? Neben relativ klar nachweisbaren Delikten wie Bilanzfälschung oder Steuerhinterziehung sind gegen Ende des letzten Jahrtausends vor allem die schwer nachzuweisenden Straftaten Korruption und Geldwäsche in den Fokus des öffentlichen Interesses gerückt.

Im Jahr 1998 startete die Internationale Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD mit der “Harmful Tax Competition” eine  Initiative gegen schädlichen Steuerwettbewerb. Sie wandte sich gegen das Verfahren, Gewinne in Steueroasen zu transferieren und dadurch den Ländern in denen diese erzielt worden sind, Steuern zu entziehen. Als besonders großes Hindernis erwies sich dabei das Bankgeheimnis, das seither sukzessive abgebaut wird. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang die Herkunftsverwandtschaft des Wortes „Dieb“ mit den gotischen Ausdrücken für „heimlich“ und für „verbergen“.

Auch der zweite große Themenkomplex der Wirtschaftskriminalität, die Korruption, wird seit 1998 in Deutschland und Österreich anders bewertet. Bis dahin konnten Schmiergelder im Zusammenhang mit Exportgeschäften ganz legal als „nützliche Zuwendungen“ von der Steuer abgesetzt werden. Manche Experten befürchten durch diese Maßnahmen eine Gefährdung unternehmerischer Flexibilität und wirtschaftlicher Entwicklung, während andere in ihnen die Voraussetzung für gerechtes Wirtschaftswachstum sehen. Insbesondere bezüglich der Forderung nach Ausarbeitung und Dokumentation firmeninterner Complianceregeln gehen die Ansichten auseinander, ob diese geeignet sind, riskante, unredliche und kriminelle Geschäfte klar auseinanderzuhalten oder ob sie nur der Camouflage einer weiterhin existierenden Grauzone dienen.

Im Licht dieser Paradigmenwechsel und der jüngsten Wirtschaftsskandale spitzt sich die Entwicklung auf eine Frage zu: Wird wirtschaftliches Handeln zunehmend krimineller oder zunehmend kriminalisiert?

Christa Nebenführ hat WirtschaftswissenschaftlerInnen, UnternehmerInnen und Betrugsopfer um ihre Einschätzung des gegenwärtigen Rahmens für kaufmännisches Handeln gebeten.

Fragen:

+) Kann man die (internationalen?) wirtschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen der letzten Zeit, die zur Gründung der Korruptionsstaatsanwalt führten skizzieren?

+) Kann man darlegen, welche Änderungen sich dadurch im österreichischen Wirtschaftsleben ergeben sollen?

+) Sind dadurch auch Auswirkungen zu erwarten,  welche die Wirtschaftskraft einzelner Unternehmen/Branchen gefährden? Bzw. gibt es möglicherweise problematische Auswirkungen, die in Kauf genommen werden müssen

+) Wie funktioniert die Arbeit der Korruptionsstaatsanwaltschaft in Einzelschritten?

+) Bsp. Wie bei Schleppern haben ja im Fall von falschen Anmeldungen bei der Sozialversicherung beide was davon. Gibt’s da Täter und Opfer?

+) Spiegel-Artikel 1970er: und alle wollen sie Bakschisch.

 

 

Daniel Jositsch, Martin Killias 8.2.2009 NZZ

 

Uns geht es um die strafrechtliche Seite von Spitzensalären. Solche sind nämlich keineswegs rechtmässig, sondern stellen in manchen Fällen eine Form ungetreuer Geschäftsbesorgung dar, im Sinne von Art. 158 Ziff. 1 Abs. 1 des Strafgesetzbuches. Diese Bestimmung ist auf Personen anwendbar, die für fremdes Vermögen zu sorgen haben, was für Verwaltungsräte und in der Regel auch für leitende Angestellte einer Firma zutrifft. Wenn ein Verwaltungsrat die Vergütung für die oberste Geschäftsleitung festlegt, so ist er nicht völlig frei. Er hat sich im Rahmen dessen zu halten, was geschäftsmässig begründet werden kann. Er hat den Wert der geleisteten Arbeit zu ermitteln. Lässt der Verwaltungsrat zu, dass die Entschädigung der Geschäftsleitung über das geschäftsmässig Begründbare hinausgeht, macht er sich der ungetreuen Geschäftsbesorgung schuldig – genau so, wie wenn er nicht einschreitet, wenn Mittel der Firma zweckwidrig eingesetzt werden.

 

Die schwierige Frage ist, ab wann der Lohn – sein fixer wie auch der variable Teil – nicht mehr als geschäftsmässig begründet gelten kann. Das lässt sich zwar nicht allgemein beziffern, aber man kann hier die allgemeine Salärstruktur zu Rate ziehen. Es kann nicht sein, dass die Spitzenmanager hundert-, ja tausendmal mehr verdienen als Arbeitnehmende auf der untersten Stufe. Niemand, wie qualifiziert auch immer, ist derart viel mehr wert als «gewöhnliche» Menschen. Es ist nicht verboten, sich hier von den Geboten der Moral und des Anstandes leiten zu lassen. Die Grenze dürfte überschritten sein, wenn der Lohn der Spitze das Zehnfache des Basislohns überschreitet. Sinnvoll ist allenfalls auch ein Vergleich mit den Löhnen von Spitzenleuten in Politik und Verwaltung, wobei der geringeren Sicherheit des Arbeitsplatzes in der Wirtschaft in Form eines Zuschlags Rechnung getragen werden darf.

05
Mrz
17

„come on in“

Gertrude Moser-Wagner (permanentpoetische Installation an einem Wohnhaus)

ArchiMedia (Durchführung Architektur)
Gerhard Jaschke (zu Angrammen plus eigener Ausstellungsteil)
Maren Rahmann (Vertonte Lieder von Jura Soyfer u.a.)
Walter Kreuz/gecko art (Jugendprojekt und Sprache)

„come on in“

Willkommensabend:
MI, 29.3.2017, Beginn 18.30 Uhr

Ausstellung:
29.3.-28.4.2017 zu den GB*-Öffnungszeiten

GB*2/20,
20., Allerheiligenplatz 11

 

Programm:

Im Rahmen von „come on in“ zeigt Künstlerin Gertrude Moser-Wagner den Entstehungsprozess des Kunstwerks und erklärt ihren Arbeitsansatz. Das Architekturbüro ArchiMedia stellt das Projekt aus baukünstlerischer Perspektive vor. Ergänzend spricht Gerhard Jaschke über Anagramme und Walter Kreuz von gecko art präsentiert audiovisuelle Beiträge eine aktuellen SchülerInnen-Projekts. Musikalisch umrahmt wird der Abend von Maren Rahmann.

Eine Ausstellung veranschaulicht die Architektur und dokumentiert die Entstehung des Kunstwerkes. Zu sehen ist diese bis 28. April 2017 im GB*-Lokal
http://www.gbstern.at/projekte-und-aktivitaeten/come-on-in/

 




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